Vorteilhafte Tragetechnik

kivoga_erdeAnders als bei uns in Deutschland sind Baustellen in Burundi keine reine Männer-Veranstaltung – da macht auch unsere Internats-Baustelle keine Ausnahme. Das hat seinen Grund: Mit ihrer Tragetechnik sind die Ladies vielen Männern gegenüber klar im Vorteil.

Solide Füße

kivoga_pfeilerAuf unserer Internats-Baustelle sieht’s inzwischen ein bisschen aus wie bei SimCity. Muss aber auch so sein, schließlich bauen wir zum ersten Mal zweigeschossig, und unser Baby soll später auf soliden Füßen stehen.

Eisenbiegen

Schritt 3 auf unserer Internats-Baustelle in Kivoga: Die Arbeit an den Fundamenten hat begonnen. Und immer noch alles in Handarbeit, wie unsere kleine Foto-Story zeigt.

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Nachteil: extrem harte Arbeit. Vorteil: viel mehr Jobs als auf einer vergleichbaren deutschen Baustelle. Und wer sich fragt, was die Herren mit den Schaufeln machen: So sieht das aus, wenn man keinen Zementmischer hat.

Knochenarbeit

Knochenarbeit, klar – aber eben auch Jobs: Bei Kivoga haben die Arbeiten für unser bislang größtes Projekt begonnen, den Neubau unseres Internats. Schritt 1: Einebnung des Bauplatzes. Jetzt heißt’s mindestens bis zum Sommer zittern, ob alles so klappt, wie wir’s über Jahre hinweg geplant haben!
Bauplatz

Bang up

Bang2Das Rosi’s in Friedrichshain schließt zum Jahresende – doch bevor’s so weit ist, spielen Die Nacht und Square Go eben nochmal ein Benefizkonzert für unsere Arbeit in Burundi. Tausend Dank schon jetzt!

Ballons im Sommerhimmel

Am Montag feierte der alljährliche Burundi-Lauf des Konstanzer Ellenrieder-Gymnasiums für unsere Arbeit sein zehnjähriges Jubiläum – unglaublich! Nach dem Lauf ließen die Kids Ballons mit Spendenaufrufen in den Sommerhimmel steigen. Wir sagen danke, danke, danke für so viel Treue und Unterstützung!

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Höchstpersönlich

Unser Projekt in Giharo – der Umbau eines maroden Gebäudes zu drei Klassenzimmern – hat für einiges Aufsehen gesorgt. Hier, im äußersten Osten Burundis, kommt nicht oft Hilfe von Außen an. Entsprechend ausgelassen wurde gefeiert, und der Bischof hat es sich nicht nehmen lassen, die Einweihung der Räume höchstpersönlich vorzunehmen.
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Was noch fehlt

Die Grundschule von Kivoga hatte damit begonnen, drei Klassenzimmer zu bauen, für die sie selbst die Mittel gesammelt hatte, doch dann ist auf halbem Wege das Geld ausgegangen. Jetzt sorgen wir für das, was noch fehlt, unter anderem Fenster, Türen und Dach.

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Die Hilfe hat das Ziel erreicht

Die Klassenzimmer in Giharo sind fertig! Wie uns Direktor Richard Nshimirimana sagte, freuen sich die Schülerinnen und Schüler ganz besonders, dass sie in der entlegenen Region, in der sie leben, auch einmal Hilfe von Außen erreicht hat. Wir sagen: Gern geschehen!

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