Mängelbeseitigung
Üble Zustände im Internat von Rumeza – aber schon bald werden wir Abhilfe schaffen: In Kürze spendieren wir den rund 640 Schülerinnen und Schülern neue Betten und Matratzen. Ein herzliches Dankeschön dem Freiburger Kepler- , dem Meßkircher Martin-Heidegger-Gymnasium und dem Marburger Martin-Luther-Gymnasium, die die Aktion unterstützen!
Und da wir schon mal dabei sind, schaffen wir auch gleich noch dringend benötigtes neues Mobiliar für Klassenzimmer und Speisesaal an.
Rettungsaktion
Die Märkische Allgemeine Zeitung hat über unsere Rettungsaktion für Denis‘ Ziehsohn berichtet. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an das Evangelische Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow und seinen Träger, das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin, die für die gesamte Behandlung aufkommen!
Bei Raubüberfall schwer verletzt
Die vergangenen Wochen standen ganz im Zeichen einer dramatischen Hilfsaktion. Eines der Ziehkinder unseres Projektpartners Denis Ndikumana war bei einem Raubüberfall in Bujumbura angeschossen und schwer verletzt worden, die Ärzte vor Ort waren rasch mit ihren Möglichkeiten am Ende. Wenige Tage, nachdem uns der Hilferuf aus Burundi erreicht hatte, war ein Krankenhaus in Deutschland gefunden, das sich bereit erklärte, den 21-Jährigen kostenlos zu operieren und behandeln – und auch die Schwierigkeiten mit den visaaustellenden Behörden waren irgendwann überwunden. Mittlerweile ist Montfort seit gut zwei Wochen in Deutschland in Behandlung – wir drücken ihm die Daumen, dass er in den kommenden Monaten wieder ganz gesund wird!
Jenseits der Hügel
Einblicke in das Geschehen jenseits der Hügel von Kivoga – „unsere“ InternatsschülerInnen und ihr erster Fernseher (ein großes Dankeschön für die Finanzierung ans Freiburger Kepler-Gymnasium!).
Während in Deutschland der Medienkonsum von Jugendlichen oft kritisch gesehen wird, eröffnet er jungen Menschen in Burundi im wahrsten Sinne des Wortes neue Blicke auf eine Welt, von der sie sonst nur wenig wüssten. Und wenn sie darüber hinaus dann auch einmal Schweinsteiger, Messi und Neymar oder ihre burundischen Pendants in Aktion sehen können, soll uns das auch sehr recht sein!
Rekordspende
Die SchülerInnen des Ellenrieder-Gymnasiums Konstanz haben sich im wahrsten Sinne des Wortes selbst übertroffen – und der SÜDKURIER hat berichtet. Ein großes Dankeschön an beide.
Platz finden
Im Zeichen der Bildung, aber auch der Menschenrechte steht ein Projekt, das wir in Kürze in Gitega im Herzen Burundis beginnen werden: Gefördert über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg werden wir dort eine Berufsschule für junge Batwa elektrifizieren und damit ihre Inbetriebnahme möglich machen. Die Batwa, vermutlich die älteste Bevölkerungsgruppe Burundis, sind Pygmäen, die in der heutigen Gesellschaft des Landes keinen Platz gefunden haben und meist ein Leben in Ausgrenzung und äußerster Armut führen. Die Berufsschule, die von einer christlichen Glaubensgemeinschaft betrieben wird, will jungen Batwa einen Weg aus Elend und Stigmatisierung und damit einen Platz in der heutigen Lebens- und Arbeitswelt Burundis ermöglichen.
Ernährungssituation in Burundi als gravierend eingestuft

Das Internationale Forschungsinstitut für Ernährungs- und Entwicklungspolitik (IFPRI) in Washington (DC), USA, hat in den letzten Tagen die aktuelle Auflage ihres seit 1975 jährlich vorgelegten Welthungerindex (WHI) präsentiert. Zwar hat sich seit dem Jahr 1990 im Durchschnitt aller als „Entwicklungsländer“ eingestuften Staaten die Ernährungssituation um 39 Prozent verbessert, dennoch hungern weltweit aber immer noch mehr als 800 Millionen Menschen. Und eines der lediglich vier Länder, in denen es entgegen dieser Entwicklung eine Verschlechterung der Ernährungssituation gegeben hat, ist Burundi. Nur hier und in Eritrea wird die Ernährungssituation vom IFPRI als „gravierend“ eingestuft.
Die Initiatoren des Berichts, darunter die deutsche Welthungerhilfe, fordern die Regierungen der Welt zu einer Verbesserung der weltweiten Versorgungslage auf, die weltweite Landwirtschaft sei in der Lage, alle Menschen ausreichend zu versorgen, es mangele lediglich an gut organisierter Verteilung. Neben dem notwendigen Handeln von Regierungen gehört zum Kampf gegen den Hunger aber auch, durch lokale Initiativen wie die unseren die regionale Infrastruktur, die medizinische Versorgung und die Zugänglichkeit zu und Qualität von Bildung zu fördern.

Mit den alarmierenden Feststellungen der Forscher rufen auch wir unsere Förderer und Spender zu weiterer Mithilfe auf.
Klassenfahrt nach Bujumbura
„Unsere“ OberstüfenschülerInnen aus Kivoga waren auf Klassenfahrt in Bujumbura – finanziert hat den Tripp das Freiburger Kepler-Gymnasium, vielen Dank dafür! Für die meisten war es das erste Mal, dass sie die gerade einmal 120 Kilometer entfernte Hauptstadt am Tanganyikasee mit eigenen Augen gesehen haben.





