Menschenrechte

Kapazität Waisenhaus erweitert

Im Waisenhaus von Kivoga können wir jetzt 40 statt wie zuvor 23 Kindern und Jugendlichen ein neues Zuhause bieten! Möglich macht das die Unterstützung der A. & W. Haupt Stiftung. Ein ganz herzliches Dankeschön dafür aus Kivoga!

Burundi, Kivoga, Menschenrechte

Wir engagieren uns erneut in der Frauenförderung in Burundi!

148 Frauen aus dem Tal von Kivoga haben sich vergangenes Jahr in der Initiative DUKUZANYE MW’ITERAMBERE („Einander bei der Entwicklung helfen“) zusammengetan. Sie vergeben einander Kleinstkredite und wollen im Stile einer Kooperative Landwirtschaft und Viehzucht betreiben. Wir ermöglichen ihnen nun mit einer kräftigen Anschubfinanzierung die Pacht von Land und den Ankauf von Saatgut sowie von Ziegen, Hühnern, Hasen, Rindern und Schweinen. Wenn alles gutgeht, sollte sich das Projekt nach etwa einem Jahr selbst tragen können – drückt den Frauen und uns die Daumen!

Burundi, Kivoga, Menschenrechte

Wie geht es weiter?

WaisenhausDer Leiter des Waisenhauses von Kivoga ist nach langer Krankheit gestorben; jetzt herrscht dort große Unsicherheit, wie es für die 36 Kinder und Jugendlichen weitergehen soll. Damit sie nicht im schlimmsten Falle auf der Straße landen, springen wir erst einmal mit einer substanziellen Nothilfe in die Bresche. In den nächsten Monaten werden wir dann sehen, ob es gelingt, ein tragfähiges Konzept für das Waisenhaus zu entwickeln – wir wären jedenfalls dabei!
Bildung, Burundi, Kivoga, Menschenrechte

Platz finden

Huette_GitegaIm Zeichen der Bildung, aber auch der Menschenrechte steht ein Projekt, das wir in Kürze in Gitega im Herzen Burundis beginnen werden: Gefördert über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) mit Mitteln des Landes Baden-Württemberg werden wir dort eine Berufsschule für junge Batwa elektrifizieren und damit ihre Inbetriebnahme möglich machen. Die Batwa, vermutlich die älteste Bevölkerungsgruppe Burundis, sind Pygmäen, die in der heutigen Gesellschaft des Landes keinen Platz gefunden haben und meist ein Leben in Ausgrenzung und äußerster Armut führen. Die Berufsschule, die von einer christlichen Glaubensgemeinschaft betrieben wird, will jungen Batwa einen Weg aus Elend und Stigmatisierung und damit einen Platz in der heutigen Lebens- und Arbeitswelt Burundis ermöglichen.

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