Toller Empfang!
Wir waren wieder in Burundi! An der Grundschule von Kivubo, wo wir mit FLY & HELP sechs Klassenzimmer gebaut hatten, haben die Kids uns mit eigens einstudierten Tänzen und Gesängen einen tollen Empfang bereitet!
Wir waren wieder in Burundi! An der Grundschule von Kivubo, wo wir mit FLY & HELP sechs Klassenzimmer gebaut hatten, haben die Kids uns mit eigens einstudierten Tänzen und Gesängen einen tollen Empfang bereitet!
Im Tal von Kivoga haben sich 148 Frauen zusammengetan, um im Stil einer Kooperative Landwirtschaft und Viehzucht zu betreiben. In einem ersten Schritt haben wir ihnen nun den Ankauf von Tieren und den Bau von kleinen Ställen ermöglicht. Die Tiere gehören den Frauen dabei gemeinschaftlich, werden jedoch von den einzelnen Frauen und ihren Familien dezentral gehalten. Das Projekt soll die Einkommenssituation der Familien verbessern und zugleich der Mangelernährung von Kindern entgegenwirken.

148 Frauen aus dem Tal von Kivoga haben sich vergangenes Jahr in der Initiative DUKUZANYE MW’ITERAMBERE („Einander bei der Entwicklung helfen“) zusammengetan. Sie vergeben einander Kleinstkredite und wollen im Stile einer Kooperative Landwirtschaft und Viehzucht betreiben. Wir ermöglichen ihnen nun mit einer kräftigen Anschubfinanzierung die Pacht von Land und den Ankauf von Saatgut sowie von Ziegen, Hühnern, Hasen, Rindern und Schweinen. Wenn alles gutgeht, sollte sich das Projekt nach etwa einem Jahr selbst tragen können – drückt den Frauen und uns die Daumen!
Unsere Berufsschule für junge Frauen mit ihrem kleinen Restaurant bekommt einen neuen, schicken Zugangsweg – ein herzliches Dankeschön an die Becker/Cordes Stiftung!
Mit dem Martin-Heidegger-Gymnasium aus Meßkirch hat die nächste unserer deutschen Partnerschulen den direkten Kontakt nach Burundi aufgenommen! Bei einer Videokonferenz trafen die Schülerinnen erstmals auf ihre Altersgenoss*innen von der weiterführenden Schule in Kivoga. Viele Fragen gingen hin und her: Wie ist bei euch das Wetter? Was macht ihr in eurer Freizeit? Was mögt ihr an eurem Land und was nicht? Was wollt ihr später einmal werden? Ist der Klimawandel bei euch spürbar und ein Thema? Am Ende des spannenden Austauschs stand das Fazit: gerne wieder!
Unsere Viehzucht in Kivoga macht gute Fortschritte! Pünktlich zum Beginn der Regenzeit haben wir drei Hektar Land mit einer speziellen Grassorte bepflanzt, um auch in Sachen Viehfutter so unabhängig wie möglich zu werden.

Mit den Erlösen aus der Zucht können wir zum Beispiel kleinere Instandhaltungsmaßnahmen der öffentlichen Infrastruktur in und um den Ort bezahlen.
Neue Klassenzimmer brauchen auch neue Schulbänke. Doch wochenlang konnten wir die eigens gefertigten Bänke nicht nach Kivubo transportieren: Wegen starken Regens war die nicht asphaltierte Piste für große Fahrzeuge nicht passierbar. Da keine Besserung in Sicht war, entschlossen wir uns schließlich, Träger anzuheuern. Sieben Kilometer haben die Männer die Möbel geschleppt, bergauf und bergab – jetzt stehen die Bänke für die Kids bereit!
Gärtnerarbeiten vor den neuen Klassenzimmern in Kivubo. Das ist wichtiger, als es auf den ersten Blick erscheinen mag: Unbepflanzte Böden erodieren in Burundi extrem schnell. Außerdem sieht’s schöner aus und die Kids tragen weniger Erde in die Räume
Neuerdings erhalten die Schülerinnen und Schüler unserer Berufsschule und der weiterführenden Schule in Kivoga Computer-Unterricht. Möglich gemacht hat das eine großzügige Spende des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Gundelfingen, mit der wir zehn Laptops anschaffen konnten – tausend Dank dafür!
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[/weaver_show_if_mobile]Wir sind auf die Zielgerade eingebogen: Die drei neuen Klassenzimmer für die Grundschule von Kivubo sind fast fertiggestellt!