Hunderte neue SchülerInnen

Wir haben in Kivoga mit dem Bau von drei neuen Klassenzimmern für die Grundschule begonnen. Sie sind dringend nötig, denn in Burundi wurde die Schulpflicht von sechs auf neun Jahre erweitert; für die Grundschule bedeutet das hunderte neue Schüler/innen.
Steigende Beliebtheit der Berufsschule
Unsere Berufsschule für Mädchen und junge Frauen in Kivoga erfreut sich von Jahr zu Jahr steigender Beliebtheit. Deswegen haben wir für einige auswärtige Schülerinnen ein Haus angemietet, in dem sie als WG zusammenleben. Die Miete bestreiten wir aus den Einnahmen des kleinen Restaurants, das an die Berufsschule angeschlossen ist.
Neues Schuljahr an der Berufsschule
Vor kurzem hat das neue Schuljahr auch an unserer Berufsschule für Mädchen und junge Frauen in Kivoga begonnen, hier zwei Fotos aus den ersten Tagen:
In diesem Jahr freuen wir uns über 29 Anmeldungen! Offenbar machen die Verbesserungen die Schule noch beliebter: wir bieten erstmals auch Unterricht im Hotelfach an – seit der Einfriedung des Schulgeländes kommen jetzt auch Übernachtungsgäste zu uns, und so kann immer wieder „direkt am Gast“ gelernt werden.
Großartiger Nebeneffekt des neuen Hotelbetriebs: von den Mehreinnahmen konnten die Kollegen vor Ort für sechs Schülerinnen, die von jenseits der „normalen“ Schulweg-Entfernung (eine Strecke zwei Stunden Fußmarsch!!!) wohnen, eine einfache Unterkunft im Dorf anmieten und mit Betten ausstatten.
Abschlussfahrt zum Tanganyikasee
Das erste Mal am Tanganyikasee! Ein großes Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler unseres Oberstufen-Internats in Kivoga – möglich macht es die Abschlussfahrt zum Schuljahresende, die wir ihnen alljährlich sponsern.
Restaurant
In dem kleinen Restaurant, das zu unserer Berufsschule für Mädchen und junge Frauen gehört, üben unsere Gastronomie- und Hotellerie-Schülerinnen das Servieren. Viel Erfolg – und Prost!
Auf der Suche nach Arbeit
Die Verpflichtung von Arbeitskräften für unsere Baustellen wie hier in Kivoga ist regelmäßig eine schwierige Angelegenheit, denn stets kommen mehr Menschen zum „enrôlement“, als wir beschäftigen können. Für unsere burundischen PHA-Kollegen heißt das: ganz viel diskutieren, Unmut ertragen, beschwichtigen, abwägen. SIe hoffen aber, dass sie auch dieses Mal wieder eine faire Lösung gefunden haben.
Umfriedung
Die Sicherheitssituation in Burundi (nicht erst in diesen schwierigen Zeiten) macht es notwendig, dass wir das Gelände unserer Berufsschule für Mädchen und junge Frauen in Kivoga umfrieden, zumal es in einem der Gebäude auch Gästezimmer gibt. Sie dienen nicht nur zur Unterweisung der Schülerinnen, die hier Hotelfachunterricht erhalten, sondern – im Sinne einer Autofinanzierung der Schule – auch zur Vermietung etwa an Geschäftsreisende, Fernfahrer oder BesucherInnen der Ortschaft und Region Kivoga. 250 Meter Mauer müssen jetzt gebaut werden – die Arbeiten laufen auf Hochtouren.











