{"id":2848,"date":"2018-03-10T16:18:00","date_gmt":"2018-03-10T14:18:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.project-human-aid.de\/?page_id=2848"},"modified":"2026-04-03T15:53:15","modified_gmt":"2026-04-03T15:53:15","slug":"vor-ort-2018","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/project-human-aid.de\/?page_id=2848","title":{"rendered":"Vor Ort: 2018"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Februar 2018 machte sich bereits zum zehnten Mal eine Gruppe um den PHA-Vorsitzenden Thomas Fischer nach Burundi auf, um sich vor Ort einen Eindruck von unseren Projekten zu verschaffen, mit Sch\u00fcler*innen, Lehrpersonal und Mitarbeitenden ins Gespr\u00e4ch zu kommen und um Neues zu planen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top\" style=\"grid-template-columns:40% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"612\" height=\"344\" src=\"https:\/\/wptest.project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_jente.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2861 size-full\" srcset=\"https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_jente.jpg 612w, https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_jente-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 612px) 100vw, 612px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dabei war auch die Studentin\u00a0<strong>Jente Weis<\/strong>\u00a0(20) aus dem Raum Freiburg. F\u00fcr sie war es der erste Besuch in Burundi \u2013 hier schildert sie ihre Eindr\u00fccke:<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Reisebericht Burundi<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Reise in eines der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt \u2013 Burundi. Dieses Land, was nicht einmal so gro\u00df ist wie Baden-W\u00fcrttemberg, liegt im Herzen Ostafrikas. Es ist mit dem n\u00f6rdlich gelegenen Ruanda eines der am dichtesten besiedelten L\u00e4nder der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich durfte mit meinen Eltern zusammen Thomas Fischer, einen Mitarbeiter der NGO (Nicht Regierungsorganisation) Project Human Aid (kurz: PHA) nach Burundi begleiten. Die Reise ging 10 Tage lang. Vor Ort wurden wir begleitet von dem burundischen Mitarbeiter von PHA, Denis Ndikumana. Er ist ein Priester und hat uns seinen Jeep und Chauffeur zur Verf\u00fcgung gestellt.F\u00fcr die Reise impften wir uns gegen Gelbfieber (das ist Pflicht, sonst darfst du nicht einreisen), Typhus (wegen verunreinigtem Wasser + Essen) und gegen Meningokokken (durch den intensiven Kontakt mit Einheimischen k\u00f6nnte man infiziert werden). Au\u00dferdem nahmen wir Malerone Tabletten als Prophylaxe gegen Malaria.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir fliegen von Frankfurt \u00fcber Br\u00fcssel nach Bujumbura (ca. 8 Stunden im Flieger von Br\u00fcssel aus).Die Reise beginnt in der Hauptstadt Bujumbura. Sie liegt am Tanganjikasee, welcher der zweitl\u00e4ngste und \u2013tiefste See der Welt mit 60km Breite, 600km L\u00e4nge und 1,5km Tiefe ist.Wir \u00fcbernachten in einem katholischen G\u00e4stehaus in Mont Sion. Das Haus ist ummauert und wird nachts bewacht. Daran m\u00fcssen wir uns die n\u00e4chsten Wochen gew\u00f6hnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ersten Eindr\u00fccke die ich von den Einheimischen habe sind misstrauische, aber auch gespannte Blicke und \u201eMuzungu\u201c-Rufe (kirundi: \u201eWei\u00dfer\u201c). Man wird angesehen, als k\u00e4me man von einem anderen Planeten. Viele Kinder haben noch nie einen \u201eMuzungu\u201c gesehen, andere laufen uns hinterher und betteln direkt um Geld.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zuerst einmal registrieren wir uns bei der deutschen und belgischen Botschaft, damit diese wissen, dass wir uns in Burundi befinden, falls etwas passiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere heutige Gruppe besteht aus 4 Wei\u00dfen und einem Burunder (Aim\u00e9 Christoph \u2013 ebenfalls Mitarbeiter von PHA). Wir besuchen einen Markt, der nur so von Menschen wimmelt! Wir gehen ohne jegliche Taschen oder Wertgegenst\u00e4nde los, da die Gefahr vor Taschendieben viel zu gro\u00df ist. Man kann sich kaum fortbewegen. Wir bleiben bei einem Obststand stehen und wollen Mangos, Ananas und Mandarinen kaufen. Auf einmal steht eine Horde Kinder um uns herum, suchen uns mit ihren Blicken nach Taschen ab, streifen dich teilweise um zu sp\u00fcren ob du Geld in den Hosentaschen hast. Dann bieten sie dir T\u00fcten an, um dein Obst zu verpacken und es dir zum Auto zu tragen. Nat\u00fcrlich f\u00fcr etwas Geld. Inzwischen laufen dir mehrere Menschen hinterher. Eine \u00e4ltere Frau mit Kr\u00fccken, Kinder, Jugendliche,\u2026 Alle m\u00f6chten Geld von dir.Was wir etwas schade finden, ist dass viele Burunder denken wir w\u00e4ren sehr reich. Nat\u00fcrlich sind wir im Gegensatz zu den Menschen dort reich oder reicher. Aber auch die Burunder m\u00fcssen lernen, dass das Geld bei uns nicht auf B\u00e4umen w\u00e4chst, sonst haben sie dir gegen\u00fcber logischerweise ganz andere Erwartungen und ein falsches Bild.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top\" style=\"grid-template-columns:40% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"789\" height=\"592\" src=\"https:\/\/wptest.project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_Plantage.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2850 size-full\" srcset=\"https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_Plantage.jpg 789w, https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_Plantage-300x225.jpg 300w, https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_Plantage-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 789px) 100vw, 789px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag fahren wir mit unserem Jeep von Bujumbura nach Kivoga (ca. 2 \u00bd Stunden). Wir sitzen zu viert auf der R\u00fcckbank, was w\u00e4hrend unserer Zeit in Burundi zum Normalzustand wird. Wir fahren aus der \u00fcberf\u00fcllten Stadt aufs Land. W\u00e4hrend der Fahrt genie\u00dfen wir wundersch\u00f6ne Aussichten auf die gr\u00fcnen H\u00fcgel, Bananenplantagen, die roten Felsen und die rote Erde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir beobachten, dass sich auf den Stra\u00dfen viele Menschen befinden. Die einen zu Fu\u00df, die anderen mit ihren Fahrr\u00e4dern schwerst bepackt, viele viele Kinder, auch allerkleinste. Sie tragen Bananen, Kanister und Stroh auf den K\u00f6pfen. Manche Kinder tragen selbst schon Geschwisterchen auf dem R\u00fccken. Egal zu welcher Tageszeit man unterwegs ist, die Menschen legen dort ihre Strecken zur\u00fcck, Tag f\u00fcr Tag.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir fahren nat\u00fcrlich auch an einigen D\u00f6rfern vorbei, die direkt an der Stra\u00dfe gebaut sind. Wir beobachten, dass die Einwohner dann alles stehen und liegen lassen und uns nachgucken. Generell sieht man viele Dorfbewohner vor ihren H\u00fctten sitzen. Man hat den Eindruck, sie warten darauf, dass irgendetwas passiert (dass zum Beispiel ein \u201eMuzungu\u201c vorbeif\u00e4hrt). Bei den Menschen passiert den ganzen Tag nichts, da ist es eigentlich auch verst\u00e4ndlich, dass sie total aus dem H\u00e4uschen sind wenn mal ein Auto vorbeif\u00e4hrt und dann auch noch mit Wei\u00dfen als Insassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Kivoga befinden sich Schulen, die PHA unterst\u00fctzt. Eine \u00e9cole primaire (1.-9. Klasse), ein Lyc\u00e9e (Oberstufenklassen) und eine Berufsschule f\u00fcr den Bereich der Hotellerie und Restaurant. Die Berufssch\u00fclerinnen empfangen uns mit strahlenden Augen und kochen anschlie\u00dfend f\u00fcr uns. Das Restaurant ist auch f\u00fcr die Einheimischen eine Anlaufstelle um ein Bier zu trinken, oder eine Kleinigkeit zu essen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Abend fahren wir nach Kiryama (ca. 40 Minuten). Dort befindet sich unsere Unterkunft f\u00fcr die n\u00e4chste Woche. Wir wohnen im \u201eGrand S\u00e9minaire\u201c, ein gro\u00dfes Gel\u00e4nde auf dem Studenten zu Priestern ausgebildet werden. Auf der Strecke fahren wir die letzten 25 Minuten auf Holperpisten, wo wir teilweise mit Schrittgeschwindigkeit dr\u00fcberfahren m\u00fcssen. Dank unseres Allrad-Antriebs wurden wir zwar durchgesch\u00fcttelt, aber wir kamen stets voran. Solche Strecken werden die n\u00e4chste Woche auch zu unserer Gewohnheit! Selbst abends, wenn es bereits dunkel ist, sehen wir noch viele Menschen am Stra\u00dfenrand laufen. Teilweise auch ganz alleine und ohne etwas auf dem Kopf\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Grand S\u00e9minaire angekommen, wird die R\u00fcckkehr von Denis gefeiert, der ein Monat in Deutschland war. Die Studenten und Dozenten versammeln sich und tanzen und singen. Somit erleben wir ein bisschen die afrikanische Folklore.Da das Dorf ein Bergort ist kommt das Wasser direkt von den Quellen, was f\u00fcr uns bedeutet: eine Woche eiskaltes Wasser beim Duschen! Da wird man morgens doch gleich einmal viel schneller wach und entwickelt den ein oder anderen Gesang um sich etwas abzulenken\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten Tag fahren wir noch einmal nach Kivoga. Wir besuchen die K\u00fcche und d\u00fcrfen den Sch\u00fclerinnen beim kochen zuschauen. Die K\u00fcche besteht aus mehreren Waschbecken, einem gro\u00dfen Tisch wo gearbeitet wird und einigen Feuerstellen.Mit der Zeit tauen die sch\u00fcchternen M\u00e4dchen etwas auf und wollen ein Foto mit dir machen. Sie geben erst Ruhe, wenn jede einzelne sich auf dem Bildschirm der Kamera entdeckt. Es ist sch\u00f6n zu sehen, dass sie sich mit der Zeit an uns gew\u00f6hnen.Gegen sp\u00e4ter schauen wir uns die Entbindungsstation und das Krankenhaus an. Die Bedingungen dort sind nicht gut: Abgewetzte Matratzen, wenig Licht und Platz. Es existiert ein Zimmer mit Betten, das f\u00fcr die Kranken bereitsteht. Ein ausgebildeter Arzt arbeitet dort nicht. Wenn es zu ernsteren Verletzungen kommt m\u00fcssen die Patienten in ein gr\u00f6\u00dferes Krankenhaus nach Rutana laufen. 20 km Fu\u00dfmarsch ein Weg.Wenn wir unseren Rundgang \u00fcber das Gel\u00e4nde machen beobachten wir nach k\u00fcrzester Zeit, dass uns Horden von Kindern nachlaufen und sich innerhalb von wenigen Minuten verdoppeln.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top\" style=\"grid-template-columns:40% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"432\" src=\"https:\/\/wptest.project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_Schuelerinnen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2851 size-full\" srcset=\"https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_Schuelerinnen.jpg 576w, https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_Schuelerinnen-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Abend wird ein \u201eFest\u201c mit den Internatssch\u00fclern gefeiert. Alle Sch\u00fcler sitzen in einer Kinobestuhlung, w\u00e4hrend wir Wei\u00dfen mit Denis, Aim\u00e9 und dem Internatsdirektor vor den Sch\u00fclern sitzen mit Blick zu ihnen. Jeder hat ein Getr\u00e4nk bekommen und nun sitzen wir uns stillschweigend gegen\u00fcber. Thomas erkl\u00e4rt uns dann, dass das normal sei und dass die Sch\u00fcler sp\u00e4ter auftauen werden. Das stimmte auch und sie kommen nach und nach n\u00e4her zu uns heran und fangen ein Gespr\u00e4ch an. Ein M\u00e4dchen erz\u00e4hlt uns, dass sie sp\u00e4ter auch ein mal etwas gutes tun und sich revanchieren m\u00f6chte. Ein anderer fragt nach direkter Hilfe f\u00fcr seinen Berufsweg nach dem Abitur. Man merkt, wie sich die Sch\u00fcler mitteilen wollen und auf individuelle Unterst\u00fctzung hoffen, was in erster Linie nat\u00fcrlich nur schwer m\u00f6glich ist, bei so vielen Jugendlichen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am n\u00e4chsten morgen fahren wir von Kiryama nach Rumesa (ca. 18km). In diesem Dorf befindet sich auch eine Schule von der 7i\u00e8me bis zur Terminale (5.-13. Klasse) und ein dazugeh\u00f6riges Internat. F\u00fcr letzteres spendete die Schule meines Vaters \u00fcber 100 Matratzen. Diese befinden sich nun in den Schlafs\u00e4len der Internatssch\u00fcler. Der Jungen-Schlafsaal beherbergt 80 Jungen in einem Saal. Dort steht ein Hochbett neben dem anderen. Man hat gerade so Platz zwischen den Betten durchzulaufen. Der Geruch nach Schwei\u00df war dementsprechend schlimm. Immerhin hat inzwischen jeder Sch\u00fcler sein eigenes Bett, noch vor einigen Jahren mussten sie zu f\u00fcnft auf 2 Betten schlafen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der M\u00e4dchenschlafsaal am anderen Ende des Gel\u00e4ndes beherbergt 45 M\u00e4dchen pro Saal. Es gibt 3 St\u00fcck davon. Man bemerkt gleich, dass die R\u00e4ume viel sauberer, heller und ertr\u00e4glicher vom Geruch sind. Ich merke: M\u00e4dchen sind auch im tiefsten Afrika ordentlicher als Jungs\u00a0Jedoch betrifft der Schwei\u00dfgeruch auch die M\u00e4dchen. Wenn man ein Klassenzimmer betritt, steigt dir der s\u00fc\u00dfliche Geruch direkt in die Nase.Wir besuchen ein paar Klassenzimmer w\u00e4hrend des Unterrichts. Sie sind mit einfachen Holztischen und \u2013b\u00e4nken ausgestattet \u00e0 2 oder 3 Personen pro Bank.Auf dem Schulhof begegnen wir einigen K\u00fchen und Ziegen, w\u00e4hrend die Sch\u00fcler um sie herum Fu\u00dfball spielen.Eine Internatssch\u00fclerin erz\u00e4hlt uns, dass sie ihre Eltern alle 3 Monate (immer in den Ferien) sieht, weil der Weg zu ihr nach Hause (40 km) zu teuer ist, um sie am Wochenende einmal zu besuchen.Au\u00dferdem haben von den ca. 750 Sch\u00fclern nur 6 ein Smartphone und 40% besitzen generell ein Handy.Strom- und Wasserausfall ist \u00fcbrigens etwas allt\u00e4gliches in Burundi. Die Stirnlampe lag stets in unserer N\u00e4he sobald es dunkel wurde (um 18:30 jeden Tag).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top\" style=\"grid-template-columns:auto 40%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den n\u00e4chsten Tag verbringen wir noch einmal in Kivoga. Wir besuchen einige Klassen und verteilen Steckbriefe, die die Sch\u00fcler sp\u00e4ter ausf\u00fcllen werden. Durch die Auswertung der Steckbriefe kommen wir den Gedanken der einzelnen Sch\u00fcler etwas n\u00e4her.Der h\u00e4ufigste Beruf der Eltern ist \u201ecultivateur; cultivatrice\u201c (Landwirt\/in). Viele sind auch schon tot\u2026In den Steckbriefen hatten wir folgende Rubriken:<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"875\" height=\"657\" src=\"https:\/\/wptest.project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_kuehe.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2852 size-full\" srcset=\"https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_kuehe.jpg 875w, https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_kuehe-300x225.jpg 300w, https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_kuehe-768x577.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 875px) 100vw, 875px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eAuf was ich keine Lust habe\u201c&nbsp;\uf0e0&nbsp;hier schrieben viele: zu foltern, zu t\u00f6ten, auf das Land Burundi, nicht in die Schule gehen zu k\u00f6nnen, Zeit zu verlieren<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eMich macht traurig\u201c&nbsp;\uf0e0&nbsp;Kriege, Wut, unter unnormalen Bedingungen leben zu m\u00fcssen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eMich macht gl\u00fccklich\u201c&nbsp;\uf0e0&nbsp;die Zukunft zu planen, Nachbarl\u00e4nder zu bereisen, Kleidung zu haben, zu schlafen, essen und trinken<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Antworten waren sehr eindr\u00fccklich. Als Berufswunsch haben viele angegeben, dass sie Politiker, \u00c4rzte oder Wirtschaftsexperten werden m\u00f6chten. Und generell als \u201egr\u00f6\u00dfter Wunsch\u201c gaben viele an, dass sie gerne einmal nach Europa oder Amerika reisen oder an die Universit\u00e4t gehen m\u00f6chten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leider schaffen das die meisten nicht die auf dem Land leben, weil sie nicht einmal bis an die Universit\u00e4t kommen. Von Kivoga in die Hauptstadt sind es ca. 2 \u00bd \u2013 3 Stunden, die meisten haben ihre Hauptstadt nie gesehen. Ganz zu schweigen von der Verpflegung w\u00e4hrend des Studiums und dem Trimester Beitrag. Die Perspektivlosigkeit der Jugendlichen ist eines der Dinge die mich am meisten mitgenommen haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An einem der Abende werden wir zu Denis in sein Elternhaus eingeladen. Thomas erkl\u00e4rte mir noch, dass die Familie privilegiert wohnt und sogar sanit\u00e4re Einrichtungen besitzt. Als ich diese dann aufsuchte traf mich fast der Schlag und ich fragte mich was daran privilegiert sein sollte. Daraufhin machte Thomas mir bewusst, dass die meisten Menschen im Dorf nicht mal eine Toilette, einen Duschkopf, geschweige denn flie\u00dfendes Wasser haben. Dieses Ereignis macht in unseren K\u00f6pfen klick. Wie dankbar wir jeden Tag sind, dass wir so gut leben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"751\" height=\"496\" src=\"https:\/\/wptest.project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_Zeugnisverleihung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2853 size-full\" srcset=\"https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_Zeugnisverleihung.jpg 751w, https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_Zeugnisverleihung-300x198.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 751px) 100vw, 751px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind nun einen letzten Vormittag in Kivoga. Man merkt wie sich die Leute an dich gew\u00f6hnt haben. Es herrscht l\u00e4ngst nicht mehr so eine Aufruhr wenn wir ankommen. Au\u00dfer die kleinen Kinder: Die laufen uns hinterher, \u00fcberall wo hin wir gehen. An diesem Vormittag findet die Zeugnisverleihung der ehemaligen Berufssch\u00fclerinnen statt. Es ist eine gro\u00dfe Zeremonie mit Eltern und Geschwister, bunte Kleider, viel Musik und Tanz. Project Human Aid \u00fcberreicht den Sch\u00fclerinnen ihre Zertifikate. Sie sind nun ausgebildete Hotel- und Restaurantfachfrauen. Manche haben bereits eine Stelle, andere m\u00f6chten sich selbstst\u00e4ndig machen und zu viert oder f\u00fcnft ein Restaurant er\u00f6ffnen. Dazu brauchen sie einen Kredit. Project Human Aid sucht nun Spenden, um die M\u00e4dchen mit einem Kredit von 300\u20ac j\u00e4hrlich finanzieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Zeremonie verschl\u00e4gt es uns noch einmal in die Schlafs\u00e4le der Internatssch\u00fcler. Schrecklich\u2026 Abgewetzte Matratzen, kaum Platz (sie h\u00e4ngen ihre Kleider an der Decke \u00fcber die Balken da sie keine Schr\u00e4nke oder \u00e4hnliches haben) und unertr\u00e4glicher Gestank. In dem Saal schlafen 40 Jungs auf 20 Betten. Sie teilen sich zu zweit eine Matratze. Das Bild l\u00e4sst uns nur schwer wieder los. Hierf\u00fcr steht auch ein Projekt auf dem Plan: es sollen neue Schlafs\u00e4le gebaut werden, damit jeder Sch\u00fcler sein eigenes Bett hat. Den Bauplatz daf\u00fcr haben wir uns schon angesehen.Die sanit\u00e4ren Anlagen neben den Schlafs\u00e4len sind ebenfalls sehr rudiment\u00e4r. Ich kann sie gar nicht betreten, da der Gestank viel zu stark ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gegen Mittag fahren wir weiter nach Buta (1 \u00bd \u2013 2 Stunden) mit vielen Holperwegen. Dort treffen wir auf Landarbeiter und deren Frauen. PHA spendiert ihnen ein Getr\u00e4nk und sp\u00e4ter wird wieder gesungen und getanzt und selbst wir Wei\u00dfen werden von den Frauen zum Tanz aufgefordert und sogar auf H\u00e4nden getragen! An diesem Abend sp\u00fcrten wir eine gro\u00dfe Dankbarkeit!Am heutigen Tag ruhen wir uns etwas aus. Wir halten uns auf dem Gel\u00e4nde unserer Unterkunft auf und machen einen kleinen Spaziergang durchs umliegende Dorf (Kiryama).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind nun schon eine Woche in Burundi. Eigentlich ist gerade Regenzeit, jedoch zeigt sich das Land von seiner besten Seite. Wir hatten bisher nur Sonnenschein und kein Regen. Jedoch kommt heute das erste Unwetter: heftiger Regen, Sturm, Donner und Blitz. Das alles nat\u00fcrlich begleitet von Stromausfall. Wir haben das Gl\u00fcck, dass wir zu der Zeit in unserer Unterkunft sind. Wenn ich aber an all die Leute denke, die noch unterwegs auf den Stra\u00dfen sind um zu ihren H\u00fctten zu gelangen, merke ich dass sie keine Unterstellm\u00f6glichkeiten haben. Sie sind dem Gewitter komplett ausgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top\" style=\"grid-template-columns:40% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"601\" height=\"451\" src=\"https:\/\/wptest.project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_strasse.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2854 size-full\" srcset=\"https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_strasse.jpg 601w, https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_strasse-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neue Woche beginnt mit der Fahrt nach Giharo. Dort besuchen wir eine Baustelle auf einem Schulgel\u00e4nde wo weitere Klassenzimmer gebaut werden. Au\u00dferdem treffen wir auf Albinos. Dies ist eher selten, da Albinos verfolgt werden und eher gef\u00e4hrlich leben. Deshalb trifft man sie selten auf offener Stra\u00dfe. Da aber in Giharo ein gesch\u00fctzter Raum f\u00fcr Albinos geschaffen wurde, leben auf diesem Gel\u00e4nde mehrere Familien mit Albino-Kindern. Das Gel\u00e4nde wird von der Polizei bewacht und so haben die Kinder die Chance auf eine normale Schule zu gehen. Der Umgang innerhalb dieses gesch\u00fctzten Raumes der schwarzen und wei\u00dfen Kinder verl\u00e4uft gl\u00fccklicherweise ohne Probleme. Wir sprechen mit einigen M\u00fcttern. Die eine erz\u00e4hlt uns, sie hat von 4 Kindern 1 Albino, die Andere hat 2 Kinder (alle beide Albino), die N\u00e4chste hat von 5 Kindern, 3 Albinos. Wir fragen sie auch, wie sich die Albinos vor der Sonne sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Die M\u00fctter erz\u00e4hlen, dass sie sich eincremen, M\u00fctzen und Sonnenbrillen tragen m\u00fcssten. Optimal w\u00e4re nat\u00fcrlich wenn sie jegliche K\u00f6rperteile die der Sonne ausgesetzt sind, bedecken w\u00fcrden. Allerdings machen sie uns auch recht schnell klar, dass sie daf\u00fcr kein Geld haben, sondern den Kindern lieber Essen kaufen m\u00f6chten. Wir sehen einen Erwachsenen der auch auf der Baustelle arbeitet: Er tr\u00e4gt in der unertr\u00e4glichen Hitze lange Kleidung und eine dicke Winterm\u00fctze!<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top\" style=\"grid-template-columns:auto 40%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch hier denken wir uns: Solch ein Projekt (das Sammeln von M\u00fctzen, Sonnenbrillen und Cremes) w\u00e4re doch machbar und gut umsetzbar. Wir haben uns die Adresse der Schule geben lassen, um das weiter zu verfolgen.An unserem vorletzten Tag fahren wir nach Gitega, der zweit gr\u00f6\u00dften Stadt in Burundi. Dort befindet sich ein Batwa (Pygm\u00e4en)-Projekt. Das Internat macht einen recht guten und gepflegten Eindruck. Das ist sch\u00f6n zu sehen!Au\u00dferdem befindet sich dort auch eine Berufsschule f\u00fcr Handwerk mit einigen Maschinen. Wir selbst bekommen einen Einblick in den Metallverarbeiteten Bereich.<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"957\" height=\"638\" src=\"https:\/\/wptest.project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_Hof.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2855 size-full\" srcset=\"https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_Hof.jpg 957w, https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_Hof-300x200.jpg 300w, https:\/\/project-human-aid.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2018_Hof-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 957px) 100vw, 957px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach nun 10 Tagen Burundi geht die Reise f\u00fcr uns weiter nach Ruanda. Von dort aus fliegen wir 3 Tage sp\u00e4ter wieder zur\u00fcck nach Frankfurt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie ich mich vor Ort selbst \u00fcberzeugen konnte, ist PHA eine vertrauensw\u00fcrdige NGO, bei der man sich sicher sein kann, dass das Geld ankommt und auch f\u00fcr die Projekte genutzt wird, die gerade auf dem Plan stehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PHA ist ein kleiner Verein, der in einem kleinen Land Hilfe leistet\u2026 Und vielleicht wollt ja auch IHR eine kleine&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.project-human-aid.de\/helfen-und-spenden\/\">Spende<\/a>&nbsp;machen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit diesen aufregenden und bewegenden Eindr\u00fccken freue ich mich, wenn bei dem ein oder anderen die Neugier und das Interesse geweckt wurde. Gerne d\u00fcrft ihr mir auch jegliche Anregung eurerseits r\u00fcckmelden:&nbsp;<a href=\"mailto: jenteweis@yahoo.de\">jenteweis@yahoo.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Freiburg, M\u00e4rz 2018<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Februar 2018 machte sich bereits zum zehnten Mal eine Gruppe um den PHA-Vorsitzenden Thomas Fischer nach Burundi auf, um [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":122,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"class_list":["post-2848","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/project-human-aid.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2848","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/project-human-aid.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/project-human-aid.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/project-human-aid.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/project-human-aid.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2848"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/project-human-aid.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2848\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4468,"href":"https:\/\/project-human-aid.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2848\/revisions\/4468"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/project-human-aid.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/122"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/project-human-aid.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2848"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}